Hier finden Sie die Lösungen der Klausur vom 12.9.2007.
Ein Hauptanliegen der Vorlesung, die jedes Wintersemester gelesen wird, besteht darin, sowohl in grundlegende Verfahren der deskriptiven (beschreibenden) Statistik als auch in Methoden und Denkweisen der induktiven (schließenden) Statistik einzuführen. Ein wichtiges Hilfsmittel dazu ist die Wahrscheinlichkeitstheorie.
Diese ist eine Teil-Disziplin der Mathematik. Sie operiert mit Ereignissen, Wahrscheinlichkeiten, Zufallsvariablen (und vielem mehr) und liefert u.a. mathematische Modelle für zufallsbeeinflusste Vorgänge der Erfahrungswelt, die auch für sich von großem Interesse sind. Sie bildet daher den Schwerpunkt der Vorlesung.
Die Aufgabe der deskriptiven Statistik ist es, die bei Experimenten anfallenden Daten zu beschreiben, zu ordnen und zusammenzufassen. Eine Aufbereitung und übersichtliche Darstellung der Daten erfolgt u.a. mittels Grafiken und der Angabe statistischer Maßzahlen (arithmetisches Mittel, Median, empirische Varianz usw.).
Die induktive Statistik befasst sich mit der Frage, inwieweit konkrete Versuchsergebnisse allgemeinere Gültigkeit haben, also mit dem Schluss von der Stichprobe auf die Grundgesamtheit. Jedes Verfahren der induktiven Statistik benutzt dabei ein mathematisches Modell der Wahrscheinlichkeitstheorie.
Skriptum: Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik
Portal für alle Info I Studenten